“Landschaft ist offen, und man fängt sie.”
.“
Arbeitsweise
Naturbeobachtung
Die Gemälde entstehen aus der unmittelbaren Beobachtung realer Landschaften. Ausgangspunkt sind Wanderungen, Naturstudien und Aquarelle, die vor Ort Lichtstimmungen, räumliche Beziehungen und charakteristische Formen eines Ortes festhalten, ohne das spätere Gemälde bereits vorwegzunehmen.
Malerische Transformation
IIm Atelier beginnt der eigentliche malerische Prozess. Die beobachtete Landschaft wird nicht kopiert, sondern durch Farbe, Komposition und räumliche Ordnung neu interpretiert. Überlagerte Farbschichten, sichtbare Pinselbewegungen und ein konstruktiver Bildaufbau verdichten das Gesehene zu einer eigenständigen Bildwirklichkeit.
Bildwirklichkeit
Die Landschaft bleibt erkennbar, löst sich jedoch von der bloßen topografischen Wiedergabe. Zwischen Figuration und Abstraktion entstehen Bilder, in denen Wahrnehmung, Atmosphäre und die Energie eines Ortes sichtbar werden.
Das Atlast-Projekt →
Florian Weiß wurde 1973 in Regensburg geboren. Nach dem Abitur absolvierte er 1995 ein einjähriges Praktikum an der Dombauhütte Bamberg. Die unmittelbare Arbeit am historischen Bauwerk prägte früh sein Bewusstsein für Material, Konstruktion und Dauer.
Von 1996 bis 1999 studierte er Architektur in Regensburg. Das Denken in Raum, Proportion und struktureller Ordnung bildet bis heute eine wesentliche Grundlage seines künstlerischen Ansatzes.
Von 2000 bis 2008 folgte das Studium der Bildenden Kunst an der Universität Regensburg. Bei Josef Mittlmeier entwickelte Weiß eine eigenständige malerische Position mit besonderem Fokus auf Farbwirkung, Bildstruktur und Komposition.
Unter Prof. Hermann Leber vertiefte er seine theoretische Auseinandersetzung mit Kunstgeschichte, künstlerischer Wahrnehmung und Werkanalyse.
Für seine Studienleistungen erhielt Florian Weiß ein Stipendium
der Max-Reger-Stiftung.
Heute lebt und arbeitet Florian Weiß als freischaffender Landschaftsmaler in der Oberpfalz in Bayern.